Operettengala 2020

 

 
 

Vorhang auf für die Operettengala 2020!

Was haben Johann Strauss, Franz Lehar und Emmerich Kalman gemeinsam?

Alle drei Komponisten haben unsterbliche Operettenmelodien geschrieben, die zusammengefasst ein musikalisches Feuerwerk auf der Bühne entzünden.

Beginnen wir im Jahr 2017, als die Leobener Operette mit der Fledermaus aus dem Dornröschenschlaf wach geküsst wurde. Allein die Ouvertüre zur Operette von Johann Strauss ist ein Meisterwerk kompositorischen Einfallreichtums, in dem bereits alle Themen der Operette vorkommen. Die drei Protagonisten Rosalinde, Adele und Eisenstein entführen Sie in die Welt der Fledermaus im Terzett „So muss allein ich bleiben“, oder im bekannten „Uhrenduett“ und dem Csardas, wenn es heißt: „Klänge der Heimat, ihr weckt mir das Sehen!“

Nach der goldenen Operette folgte die silberne Ära, in der Franz Lehar zweifellos das reichste Schaffen hatte. Somit folgte „Die lustige Witwe“ als zweite Produktion vom Verein Operette Leoben – Musiktheater im Jahr 2018. „Da geh ich ins Maxim“ oder zärtliches Liebesgeflüster in den Duetten „Sieh den kleinen Pavillon“ und „Lippen schweigen“ sind unvergessliche Melodien, die in dieser Operette vorkommen, sowie das Lied vom Waldmägdelein dargebracht von Hanna Glawari im „Vilja-Lied“.

Der dritte große Operettenklassiker war 2019 an der Reihe. „Die Csardasfürstin“ von Emmerich Kalman wurde in einer für das Stadttheater Leoben zugeschnittenen Inszenierung aufgeführt. Das Lied der Sylva Varescu erklingt im Revuetheater Leoben, und mit ihr „Die Mädis vom Chantant“. Abwechselnde Duette wie „Machen wir es den Schwalben nach“, oder „Weißt du es noch“ münden in ein fulminantes Finale, mit dem wir bei der Silvestergala in das Jahr 2021 tanzen möchten, wo es hoffentlich wieder heißt: „Vorhang auf für die Leobener Operette!“