Severin Praßl

Der Grazer Severin Praßl sammelte erste musikalische Erfahrungen im Zuge der elementaren Musikerziehung an der Kunstuniversität Graz. Schon früh wurde sein Talent für Bühne und Gesang entdeckt, was im Alter von 8 Jahren zu ersten Engagements am Schauspielhaus Graz führte. Er absolvierte sein Gesangsstudium bei Prof.in Annemarie Zeller an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Seit der Beendigung seines Studiums steht er in enger Zusammenarbeit mit Roberta Cunningham und der polnischen Sopranistin Lucja Zarzycka. Meisterkurse besuchte er unter anderem bei KS Marjana Lipovšek, Prof. Alfred Burgstaller sowie KS Brigitte Fassbaender. Vergangene Engagements führten ihn bereits an die Deutsche Oper Berlin (Don Alfonso in Mozarts Cosi fan tutte unter der Leitung von Moritz Gnann), zur Styriarte, zum Lehár-Festival Bad Ischl (Der Gesandte in Rot in Leo Fall’s Operette Die Kaiserin unter der Leitung von Marius Burkert sowie Maitre Dufresne in Frederyck Loewes Musical GIGI unter der Leitung von László Gyükér), nach St. Cloud, MN (Anatevka sowie Hello Dolly) und zu diversen anderen Musikfestivals, wo er mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nikolaus Harnoncourt, Michael Hofstetter ua. zusammenarbeitete. Im Stadttheater Leoben debütierte er als Dr. Blind in der Operette Die Fledermaus, als Graf Danilo in Die lustige Witwe und wird im Dezember Edwin Lippert-Weylersheim in Die Csárdásfürstin darstellen.

Seine solistische Konzerttätigkeit führte ihn bereits ins In- und Ausland, wo er von Bach/Mendelssohn/Schütz (Köniz, Schweiz) über Schubert/Schumann (Wien, Österreich) bis hin zu Operettengalakonzerten (Schleswig-Holstein, Deutschland) in den verschiedensten Epochen und Stilrichtungen zu hören war.

Neben dem klassischen Lied-, Oratorien- und Opernrepertoire spezialisierte er sich auch auf mittelalterliche Kirchenmusik und ist als Solist Teil verschiedener Spezialensembles für Gregorianischen Choral (Grazer Choralschola; Schola Hartkerianer, Amsterdam; Schola des PIMS, Rom).