János Mischuretz

Geboren in Budapest und aufgewachsen in Graz, studierte János Mischuretz Gesang bei Rosemarie Schmied und absolvierte Meisterkurse bei Kurt Equiluz sowie Simon Baddi. Von 2000 bis 2010 wirkte er alljährlich bei den Kabarett-Programmen der „Grazbürsten“ mit. Zu seinen Opern- und Operettenpartien bei der Murauer Operette und bei der Aichfeld-Operette zählen Papageno, Dr. Falke, Conte Carnero, Danilo, Adam, Bóni, Zsupán (Gräfin Mariza), Prinz Kakerlak (Hugdietrichs Brautfahrt), Mydas (Die schöne Galathée) und Bobinet (Pariser Leben). Daneben spielte er in unzähligen Produktionen im Theater im Sensenwerk, vorrangig in Nestroy-Rollen.

Im Sommer 2013 wirkte er bei der ORF-Aufzeichnung von „Jakob der Letzte“ (Inszenierung: Michael Schilhan) im Rahmen der Roseggerfestspiele am Alpl (Krieglach) mit.

Tourneen und Gastspiele führten ihn nach Deutschland, Italien und auf die Philippinischen Inseln. An der Oper Graz trat er bislang als Benozzo (Gasparone), Njegus (Die lustige Witwe), Montschi (Ein Walzertraum) und als Philippe (Der Opernball) sowie als Puccini in Stefan Herheims Inszenierung von „Manon Lescaut“ auf.

In den Familienmusicals des Next Liberty war er zuletzt in „Das Gespenst von Canterville“, „Aladdin und die Wunderlampe“, „Honk“, „Grimm“, „Der Zauberlehrling“ und als Scrooge in „Eine Weihnachtsgeschichte“ zu sehen. Er moderierte drei Jahre hindurch die saisoneröffnende Bühnenshow der Oper Graz, fungiert als eröffnende Stimme vor jeder Vorstellung und gibt heuer sein Debut als Direktor Pinelli in „Die Zirkusprinzessin“.